Mistras

Unter vier Stunden schafft man es nicht, Mistras zu erkunden. Dafür gibt es zu viel zu sehen. Die Landschaft und die Bauwerke mit ihrer Vielfalt an Kunstwerken sind einzigartig und laden zu stundenlangen Spaziergängen ein. Wer schon einmal da war, ist begeistert und rät zu festen Schuhen und mindestens einer Flasche Wasser im Gepäck.



Denn alleine zwischen dem oberen und dem unteren Eingang zu Mistras sind 300 Höhenmeter zu bewältigen, für die allerdings auch ein Bus oder Taxi genommen werden kann. Der Aufwand und die Mühen lohnen sich. In der byzantinischen Ruinenstadt können die Kapelle St. George, das Peribléptos-Kloster, die Ruine Phrangópoulos, das Pantanássa-Kloster, die Palastruine mit der Kloster- und Palastkirche St. Sophia aus dem 14. Jahrhundert sowie St. Theodóroi Hodeghétria besichtigt werden.

Viele der Bauwerke zeugen noch heute vom einstigen Reichtum der Herrscher, den Statthaltern des byzantinischen Reiches. Alleine die Wandmalereien sind Zeugnisse einer erhabenen Kultur. Bis zu 40.000 Menschen lebten hier einst. Selbst in Goethes Faust II. spielt Mistras eine Rolle.