Meteora Felsen

Mit Einsiedeleien fing es im 10. Jahrhundert an, jetzt sind es 24 Klöster, die an den Metéora-Felsen im Pindos-Gebirge nahe Kalampaka mit Kunst und einer berauschenden Landschaft Touristen begeistern.



Doúpiani war das erste Kloster, in dem sich eine Gemeinschaft bildete. Mit Metamórphosis, gegründet vom heilig gesprochenen Mönch Athanasios, seinem Ziehvater und 14 anderen Mönchen, wurde der eigentliche Grundstein des Klosterlebens an den Felsen gelegt. Schon früh wurden den Mönchen Privilegien gewährt. Auch die finanzielle Unterstützung sorgte dafür, dass sich immer mehr Klöster bildeten. Einige von ihnen waren nur per Seilwinde zu erreichen und boten somit nicht nur Schutz, sondern auch Ruhe. Die UNESCO hat die Metéora-Klöster zum Weltkulturerbe erklärt. Sie sind heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Viele Klöster, die nicht verfallen und noch bewohnt sind, stehen Besuchern offen. Einzuhalten ist eine Kleiderordnung. Klöster an den aus Konglomeratsandstein bestehenden Metéora-Felsen, in denen noch Mönche leben, sind: Metamórphosis, Varlaám, Rousánou, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás.