Akropolis in Athen
Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Griechenland und wurde 1986 von UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet: Die Akropolis, die sich auf einem 156 Meter hohen Felsen über den Dächern der Hauptstadt Athen erhebt.
Zwar gibt es in Griechenland mehr als eine
Akropolis, worunter eine Festung am höchstgelegenen Punkt einer Stadt verstanden wird. Die in Athen ist allerdings herausragend. Vieles von dem, was heute noch zu sehen ist, wurde erst im fünften Jahrhundert vor Christus geschaffen, nachdem die ursprüngliche Akropolis zu großen Teilen zerstört worden war. So entstanden die Prophyläen. Sie sind die Torbauten, mit einer dreiflügeligen Halle mit sechs Säulen. Von hier gelangte man in das Heiligtum mit dem Erechteion, einem im ionischen Stil erbauter Tempel, dem Nike-Tempel als kleinstes Bauwerk und dem Parthenon-Tempel.
Für die Architektur des von Perikles initiierten Bauwerkes zeichneten der Bildhauer Phidias, Iktinos, Kallikrates und Mnesikles verantwortlich. Zu besichtigen ist die Akropolis gegen Gebühr von April bis Oktober von 8 bis 19 Uhr und von November bis März in der Zeit von 8.30 bis 17 Uhr.