Patras
Wer zur Zeit des Karneval nach Patras reist, taucht gleich ein in den bunten Trubel. Über 50.000 Menschen feiern zwei Monate lang in der Stadt, die 2006 zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde. Insgesamt leben rund 163.000 Einwohner in der Hafenstadt in der Region Westgriechenland.
Damit ist Patras die viertgrößte Stadt des Landes. Die heutige Universitätsstadt soll aus den drei Orten Aroe, Antheia und Mesatis entstanden sein und war von großer Bedeutung für die Verbreitung des Christentums. Um Patras zu erreichen, bieten sich der Flughafen in Araxos, die Bahn, die Fernstraßen oder aber der Hafen an. Er nimmt eine zentrale Rolle in Griechenland ein, zumal die meisten aus Italien kommenden Autofähren hier anlegen. Bei einem Gang durch die Stadt wird der Mix aus modernen Gebäuden und der Historie auffallen.
Zu sehen gibt es zudem ein römische Aquädukt und die Überreste eines Amphitheaters. Moderner ist die nicht weit von Patras entfernt erbaute Schrägseilbrücke, die Rion-Antirion-Brücke, zwischen dem Peloponnes und dem zentralgriechischen Festland. Sie ist mit 2252 Metern die längste der Welt.