Flüsse

Flüssen werden ganz unterschiedliche Aufgaben zugeschrieben. Die wichtigste ist der Abtransport von Wasser und damit die Wasserversorgung ganzer Regionen. Durch das Aufstauen sind sie zudem noch Energielieferanten.



Teilweise werden Flüsse auch als natürliche Grenze genutzt. Das gilt auch für den Evros zwischen Griechenland und der Türkei. Seine Quelle befindet sich im Rila-Gebirge in Bulgarien, von der aus er durch die Oberthrakische Tiefebene bis zur Mündung in die Ägäis fließt. Der Evros ist 480 Kilometer lang. Das Delta, das er bildet, ist eines der Gebiete, in denen Öko-Tourismus großgeschrieben wird. An seinem Lauf werden Reis und Baumwolle angebaut. Der Acheloos gilt als der wasserreichste und auch längste Fluss im Norden Griechenlands. Er ist teilweise schiffbar und wurde im Laufe der Jahre in großen Teilstücken kanalisiert.

Weitere Flüsse sind der Aliakmonas, mit einer Länge von 322 Kilometer, der im Pindos-Gebirge entspringt, der Aoos im Nordwesten Griechenland mit 272 Kilometern Länge, der Vardar, der von Mazedonien aus kommt, und der Struma, der sich durch Südwest-Bulgarien und Nord-Griechenland schlängelt.