Saronische Inseln Hydra

Der für Wasserreichtum stehende Name der Insel täuscht. Hydra war einmal besonders fruchtbar. Inzwischen muss das Trinkwasser angeliefert werden. Die 60 Quadratkilometer große Insel erfreut sich dennoch großer Beliebtheit, vor allem bei den Athenern.



Sie war in der Antike vor allem für den Schiffbau bekannt, der sich nach der Besiedlung 1500 entwickelte und gerade im Krieg der Nationen von außerordentlicher Bedeutung war. Der große Bedarf an Holz für die Schiffe sorgte letztlich dafür, dass die Insel heute einen kargen Eindruck macht und nur noch ein Pinienwald vorhanden ist. Das Leben auf Hydra spielt sich vor allem im Norden ab. Auf der Insel gibt es einige Klöster, die allerdings nur schwer erreichbar sind. Auch, um an die Strände zu gelangen, ist ein Schiff oder Taxiboot nötig.

Aber der Aufwand lohnt sich, denn die Buchten gelten als besonders schön. Hydra mit seinen 2700 Einwohnern selbst wird ebenfalls nur per Fähre angesteuert, die von Piräus aus startet. Berühmt ist die Insel für ihr Nachtleben, dass sich in den vielen Bars, Cafes und Restaurants in der Hauptstadt Hydra abspielt.