Saronische Inseln Aigina
Pistazien spielen auf Aigina eine herausragende Rolle. Sie bestimmen zu großen Teilen die landwirtschaftlich genutzten Flächen auf der saronischen Insel. Die Nymphe Aigina gab ihr den Namen. Sie gebar auf der nach ihr benannten Insel, die vorher Oinone hieß, ihren von Göttervater Zeus gezeugten Sohn Aiakos.
Bewohnt ist Aigina seit dem dritten Jahrtausend vor Christus. Die 83 Quadratkilometer große Insel im Saronischen Golf brachte es im 19. Jahrhundert so weit, dass sie Hauptstadt des modernen Griechenland wurde. 9500 Menschen leben auf Aigina, das sich zwar langsam, dafür zielstrebig auch als Touristenziel etabliert. Denn an Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht. So ist der Tempel der Göttin Aphaia zu bewundern, der 500 vor Christus außerhalb der Hauptstadt auf einem Hügel errichtet wurde.
Die Funde der Archäologen sind in einem Grabungsmuseum ausgestellt. Daneben gibt es auf Aigina eine prähistorische Siedelung, die Kuppelkirche Agios Nektarios samt gleichnamigem Kloster und die dem Verfall überlassene ehemalige Hauptstadt Paliochora mit ihren 32 Kirchen aus dem 13. und 14. Jahrhundert.