Kleine Ostkykladen Nisyros

Die vulkanischen Aktivitäten sind es, die Nisyros für Forscher interessant machen. Die zu den Dodekanes gehörende Insel ist eine der wenigen, auf denen noch aktive Vulkane sind. Daher wird das Gebiet seit 2000 genau beobachtet, um im Ernstfall früh genug vorwarnen zu können. 1886 kam es zum letzten Mal zu einem Vulkanausbruch.



Ein solcher, vermuten die Wissenschaftler, war es auch, der die Insel Nisyros überhaupt geschaffen hat. Sie soll vorher mit Kos ein einziges Eiland gebildet haben. So ist im Zentrum der fast runden Insel eine der großen Sehenswürdigkeiten der Vulkankrater Caldera. Er hat eine Länge von 3500 Metern und ist rund 1500 Meter breit. Der Schlammkrater am Grund misst etwa 300 Meter im Durchmesser. Einen fast perfekten Blick auf dieses Naturphänomen hat man von den Dörfern Emborió und Nikiá aus.

Hauptstadt der Insel ist Mandráki. Hier befindet sich mit dem Johanniterkastell aus dem 14. Jahrhundert eine weitere Sehenswürdigkeit von Nisyros, das nur rund 41 Quadratkilometer groß ist und von 1.200 Menschen bewohnt wird.