Griechenland Ostägäische Inseln
Zu den ostägäischen Inseln gehören Chios, Fourni, Ikaria, Lesbos, Psara, Samos und Thymena, die den südlichen Sporaden zuzurechnen sind. Wie bei fast allen ägäischen Inseln, die ihren Namen vom mythischen König Aigeus haben, spielte in der Antike die Kultur eine wichtige Rolle.
So lebte und arbeitete auf Lesbos beispielsweise die erste antike Dichterin, Sappho von Lesbos. Pythagoras war auf Samos aktiv und entwickelte hier den nach benannten mathematischen Satz zu rechtwinkligen Dreiecken. Die zwischen Griechenland und der Türkei gelegenen Inseln im Mittelmeer haben sich alle mehr oder weniger auf den Tourismus eingestellt. Gerade die größeren Inseln wie Lesbos werden täglich angeflogen, in den Sommermonaten vermehrt, und haben sich zu Touristenzentren entwickelt.
Inseln, die über keinen eigenen Flughafen verfügen, sind sehr gut über die Fährverbindungen zwischen den einzelnen Inseln angebunden. Touristisch interessant sind neben der oft bergigen Landschaft und den Sand- und Kieselstränden die vielen Überreste aus der Antike, darunter Thermen und Tempel.