Ostägäische Inseln - Ikaria

Ikaria teilt sich durch die Bergkette Atheras in einen fruchtbaren Norden und einen eher kargen, felsigen Süden. Die Insel ist Teil der südlichen Sporaden. Auf ihr leben 7400 Menschen.



Die Fläche beträgt 255 Quadratkilometer. Der Name Ikaria beruht auf dem Mythos, dass Dädalus seinen Sohn Ikarus auf eben dieser Insel nach dem missglückten Fluchtversuche aus dem Labyrinth des Minotaurus beerdigt haben soll. Abgesehen von der Sage ist Ikaria für seine Thermalquellen bekannt, die 50 Grad Celsius heiß sind und Schwefel, Radium und Radon enthalten. Sie sind in Therma zu finden, nicht weit von den Ruinen von Drakanos. Die Hauptstadt der Insel heißt Agios Kirykos und ist eine der Hafenstädte. Die andere ist Evdilos.

In beiden Orten besteht die Möglichkeit, per Fähre anzureisen. Zu erreichen ist Ikaria auch mit dem Flugzeug über Athen, Samos und Thessaloniki. Bademöglichkeiten bestehen unter anderem zwischen Armenistis und Gialiskari, beliebt ist auch die Bucht Nas. Interessant für Touristen ist das Dorf Christos Rache, da hier die Uhren ein wenig anders gehen und die Geschäfte spät öffnen und entsprechend auch später schließen.