Nordägäische Inseln - Thassos
700 vor Christus war Thassos für ihren Reichtum an Gold bekannt. Sie war erst von Thrakern und Phöniziern, später von ionischen Griechen besiedelt. Herrscher waren später Römer, Byzantiner, die Türken, der Vizekönig von Ägypten und ab 1914 erst die Griechen.
Die Insel in der Ägäis ist 390 Quadratkilometer groß, hat steile Küsten und ist bekannt für die bewaldeten Berge, darunter der Hypsaria mit 1045 Metern oder der mit 1204 Meter höchste Berg, Ipsárion. Hauptstadt der Insel ist Thásos. Zu entdecken gibt es auf Thassos viel: Das dem Erzengel Michael geweihte Kloster Archangelou, das Heimatmuseum Theologos und die Ausgrabungsstätten sind nur einige Ausflugsziele.
Bei einem Urlaub auf der Insel Thassos, die am besten über die Flughäfen von Thessaloniki oder Kavala zu erreichen ist, sollte man auf jeden Fall die Spezialitäten probieren. Hergestellt werden auf der Insel Honig, Olivenöl, Wein, Käse und es gibt reichlich frischen Fisch. Ansonsten zählt der Abbau von Marmor, Zink und Blei zu den Einnahmequellen von Thassos, wo rund 16.000 Menschen leben.