Kykladen - Tinos
Trockene Sommer, milde Winter und starke Winde zeichnen die Insel Tinos aus. Das mediterrane Klima ist nur einer der Vorteile, die das Kykladeneiland zu bieten hat.
Sie ist reich an Sehenswürdigkeiten wie dem archäologischen Museum, den kleinen Bergdörfern, von denen aus ein phantastischer Rundumblick über die Insel möglich ist, den Windmühlen, Taubenhäusern, Resten venezianischer Zeiten, den Granitfelsen bei Volax, den Badestrände, Kirchen und Kapellen, von denen es über 1000 auf der Insel gibt. Das hängt mit dem tief verwurzelten Glauben der Menschen auf Tinos zusammen. Seit 1823 eine Nonne im Hafen eine Ikone fand und die Griechen danach gegen die Türken gewannen, ist die Insel Griechenland wichtigster Marien-Wallfahrtsort, an dem vor allem am 15. August tausende Gläubige zusammen kommen.
Die 194 Quadratkilometer große Insel ist reich an weißem und schwarz geädertem Marmor. Abgebaut wird auch Chromeisenerz. Wein- und Seidenbau, Viehzucht, Steinmetzarbeiten und das Weben von Seide sind weitere Einnahmequellen der knapp 10.000 Einwohner von Tinos, das mit Mykonos, Piräus, Rafina, Andros, Syros und Thessaloniki per Fähre verbunden ist.