Ionische Inseln - Zakynthos
"Blume des Ostens" hieß Zakynthos unter der Herrschaft der Venezianer, im Altertum Hyria. Die drittgrößte ionische Insel hat eine Fläche von etwa 410 Quadratkilometern, ist 20 Kilometer breit und 40 Kilometer lang.
Mit 758 Metern ist der Vrachionas der höchste Berg von Zakynthos. Neben dem Tourismus bestimmen Öl, Seide, Salz, Seife und Korinthen sowie die Produktion von Teppichen die Wirtschaft der Insel. Zu den Ausflugszielen gehören unter anderem die Kirchen wie die der Phaneromeni und St. Dionysius, ebenso die Bucht mit dem Schiffswrack, ein Kloster, die Bergdörfer und die Blauen Grotten. Ansonsten ist es vor allem die Landschaft, die besticht.
Felsen, Berge und Wälder laden zu ausgiebigen Touren, die teils mit atemberaubenden Ausblicken belohnt werden. Bekannt ist Zakynthos auch für die Unechte Karettschildkröte. Das vom Aussterben bedrohte Tier legt im Juni seine Eier im Süden der Insel ab. Die Nistplätze werden durch Abgrenzungen geschützt. Die Gemeinden der Insel sind Alykes, Arkadi, Artemisio, Elata, Zakynthos und Lagana.