22. Oktober 2007
Wir schreiben aktuell zwar erst Herbst, doch der nächste Sommer kommt bestimmt und damit die Hauptreisezeit. Sich jetzt schon die Mühe machen, den Sommerurlaub in Griechenland zu planen, rentiert sich. Erstens muss nicht alles auf den letzten Drücker organisiert werden und zweitens kommen Frühbucher häufig in den Genuss von Rabatten, die sich in der Reisekasse bemerkbar machen.
Als dritter Vorteil darf auch die fast freie Auswahl nicht unterschätzt werden. Viele Ziele sind schnell ausgebucht. Hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Recherche für den Sommerurlaub in Griechenland, welche Insel, welche Stadt oder welche Region in Frage kommt, wird Jahr für Jahr leichter. Abgesehen von den unzähligen Reiseprospekten der Veranstalter und des Fremdenverkehrsbüros von Griechenland, nimmt auch die Zahl der Internetseiten zu, auf denen es Tipps und Ratschläge gibt.
Den Sommerurlaub in Griechenland jetzt schon zu buchen, heißt allerdings auch, dass man für den Fall der Fälle vorsorgen muss. Unvorhergesehenes wie Krankheit oder ein Todesfall in der Familie kann alle Planungen zunichte machen. Mit einer Reiserücktrittskostenversicherung ist man zumindest finanziell auf der sicheren Seite.
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15. Oktober 2007
Griechenland Urlauber, die sich die Akropolis in Athen samt ihrer Kunstschätze ansehen wollen, werden in den nächsten Wochen und Monaten auf eine Baustelle treffen, an der Kräne das Sagen haben. Das alte Museum hat ausgedient und wird durch das neue am Fuße der antiken Stadtfestung ersetzt. Dafür müssen sämtliche Skulpturen und anderen Kunstgegenstände aus vergangener Zeit mit viel Vorsicht nach unten transportiert werden.
Das Vorhaben kostet rund 1,6 Millionen Euro und ist nicht unumstritten. Die Kunstwerke von der Akropolis, dem Zeichen der antiken griechischen Zivilisation, sind unersetzbar. Daran ändert auch eine Versicherungssumme von 400 Millionen Euro nichts. Insgesamt müssen die Handwerker und Archäologen mehr als 300 Statuen und Skulpturen für den Transport vorbereiten. Den Anfang machte am Sonntag das Parthenonfries.
300 Höhenmeter müssen von der Akropolis bis zum neuen Museum, das von Bernd Tschumi aus der Schweiz konzipiert wurde, überwunden werden. Obwohl der Wind am Wochenende nur leicht wehte, dauerte es eineinhalb Stunden, bis das Flachrelief sein Ziel erreichte. Der Umzug gilt als kompliziert und heikel. Für Touristen heißt das, sie müssen sich ein wenig gedulden, bis sie alle Kunstschätze wieder besichtigen können.
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8. Oktober 2007
Der Versuch, mit selbst gebastelten Flügeln dem Labyrinth des Minotaurus zu entfliehen, endete für Ikarus tödlich. Laut dem Mythos soll Dädalus das Grab für seinen Sohn auf der Insel Ikaria geschaffen haben, wo eine Bronzeplastik aus der Neuzeit an die Geschichte erinnert. Sie ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten auf der Insel, die vom Massentourismus noch weit entfernt ist.
Die ersten Bestrebungen, Ikaria auch für zahlende Gäste interessant zu machen, unternahm das Land in den 60er Jahren, als die ersten großen Reisewellen Richtung Griechenland schwappten. Damals wurde die Infrastruktur verbessert, allerdings nicht in ausreichendem Maße. Da es keinen internationalen Flughafen gibt, nur einen kleinen Inselflughafen, und die Insel Ikaria auch sonst nicht dem entspricht, was der Großteil der Touristen von einem Urlaubsziel erwartet, ist es eher ruhig.
Darin liegt der große Vorteil von einem Urlaub auf Ikaria. Für alle, die dem Rummel in Touristenzentren entgehen wollen, ist das Eiland ideal. Hier kann man ganz in Ruhe wandern und hat an den Stränden viel Platz für sich. Die Landschaft ist unberührt, die Menschen sind freundlich und statt auf Betonburgen trifft man auf urige landwirtschaftliche Anwesen. Schließlich leben viele Menschen auf Ikaria noch vom Vieh und dem, was sie anbauen.
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1. Oktober 2007
Als Heimat der Nike und aufgrund der heiligen Stätten, an denen die Mysterienkulte gefeiert wurden, ist Samothraki in die Geschichtsbücher eingegangen. Die 178 Quadratkilometer große Insel im nordägäischen Meer, nur rund 40 Kilometer vom griechischen Festland entfernt, gehört zu den Kleinoden Griechenlands. Vor allem Wanderer fühlen sich aufgrund des Waldreichtums und der gebirgigen Landschaften sehr wohl.
Unübersehbar ist der Mondberg, der die Insel überragt. Über 1600 Meter hoch, stellt er auch für erfahrene Wanderer eine Herausforderung dar. Der Aufstieg hat es in sich, wird dafür mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Wem diese Wanderung zu anstrengend ist, hat viele Alternativen zur Auswahl. Eichen- und Platanenwälder, Nussbäume, Olivenhaine, schroffe Felslandschaften, Wasserfälle, Madelgärten sowie Bäche und Flüsse machen jeden Ausflug zu einem neuen Erlebnis.
Der Tourismus auf der Insel entwickelt sich nach und nach. An Unterkünften mangelt es jedenfalls nicht. Viele Hotels wurden direkt am Hafen gebaut. Wer mit der Fähre nach Samothraki reist, hat es dann nicht mehr weit. Ausgangspunkte der Fährverbindungen auf die griechische Insel sind unter anderem Kavala und Alexandroupolis.
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Kategorie Inseln | 0 Kommentare »
25. September 2007
Die Medusa ist den meisten als eine der drei Gorgonen – die einzige, die sterblich war – bekannt. Dabei gibt es in der griechischen Mythologie noch eine zweite Medusa, die als Hespiride, eine der hell singenden Töchter, über die goldenen Äpfel wachte. Interessanter ist sicherlich die Geschichte der Gorgone Medusa. Sie wurde nicht nur in Gemälden, etwa von Peter Paul Rubens, festgehalten, sondern diente auch als Vorlage zu einem Oratorium und einem Theaterstück mit dem Titel „Das Floss der Medusa“.
Im Mythos war Medusa anfangs eine Schönheit. Dabei wäre es auch geblieben, hätte sie sich nicht mit Poseidon eingelassen und sich den Zorn der Pallas Athene zugezogen. Sie verwandelte Medusa in das Wesen, als das sie bekannt ist: ein Ungeheuer. Berüchtigt war sie vor allem für ihre Schlangenhaare und ihren Blick. Wer die Gorgone sah, erstarrte ob des grausigen Anblicks der geflügelten Frau mit dem Schuppenpanzer und den züngelnden Schlangen sofort zu Stein.
Niemand überlebte es, der Medusa zu begegnen. Ohne Hilfe von Pallas Athene, Hermes und den Nymphen, die ihm einen Schild, geflügelte Schuhe und eine Tarnkappe überließen, wäre auch Perseus gescheitert. Er schaffte es, die Medusa zu enthaupten. Dieser grausame Akt brachte Pegasos und Chrysaor zutage, die dem Körper der Gorgone entsprangen.
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10. September 2007
Kreta hat eine Fläche von über 8300 Quadratkilometern, die sich geradezu dafür anbieten, per pedes erkundet zu werden. Die griechische Insel erweist sich dank ihrer Geographie vor allem im Westen als kleines Wanderparadies. Urlauber, die sich für Wandern auf Kreta entscheiden, erleben die Schönheit der Natur und die abwechslungsreiche Landschaft hautnah. Belohnt werden sie zusätzlich mit der Gastfreundschaft in den kleinen Dörfern, die als Zwischenstationen auf längeren Touren dienen.
Wege und Pfade, die ein wenig abseits liegen und viel Ruhe versprechen, gibt es genug. Sie sind mit dem Bau der Straßen und der verbesserten Infrastruktur für den Tourismus fast schon in Vergessenheit geraten. Abgesehen von Hirten und Landwirten sind es jetzt die Wanderfreunde, die sie nutzen. Dabei hat Wandern auf Kreta den großen Vorteil, dass viele Regionen, die völlig unbewohnt sind und über eine intakte Flora und Fauna verfügen, über eben diese Wege erschlossen werden können.
Tipps zum Wandern auf Kreta finden sich in der Fachliteratur und im Internet. Darüber lassen sich eigene Routen erarbeiten. Einfacher ist es, sich Wandergruppen unter professioneller Leitung anzuschließen. Angeboten werden Touren für Einsteiger und versiertere Wanderer. Das reicht von einfachen Tageswanderungen bis hin zu mehrtägigen Ausflügen in den Westen Kretas.
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3. September 2007
Von Entspannung kann in Griechenland nur insofern die Rede sein, als dass die letzten beiden großen Waldbrände einigermaßen unter Kontrolle sind. Aufatmen können die Helfer von Feuerwehr und Katastrophenschutz noch nicht. Für die nächsten Tage sind stärkere Winde vorhergesagt, die noch lodernde Flammen wieder anfachen könnten. Auch das Wetter in Griechenland spielt nicht mit. Es werden im Schnitt 32 Grad erwartet.
Bis Normalität eintritt, wird es Wochen, Monate, wenn nicht Jahre dauern. Die Schäden, die das Feuer innerhalb von rund einer Woche angerichtet hat, sind immens. 2.000 Häuser müssen renoviert oder neu aufgebaut werden. 200.000 Hektar Land sind nur noch Schutt und Asche. Selbst erfahrene Piloten der Bundeswehr, die mit Löschhubschraubern im Einsatz war, zeigten sich von den Ausmaßen der Waldbrände in Griechenland erschüttert. Die traurige Statistik nennt zudem 65 Todesopfer, die den Flammen nicht entkommen konnten.
Die Folgen der Katastrophe haben das Vertrauen in die Regierung und den Zivilschutz erschüttert. Vielerorts wurde zu spät reagiert. Immerhin haben es die Einsatzkräfte geschafft, die Sehenswürdigkeiten unter anderem auf der Peloponnes sowie die antiken Stätten bei Sparta vor größeren Schäden zu bewahren. Für den Wiederaufbau haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten Hilfe zugesagt. Die größten Probleme werden laut Bundesumweltminister Sigmar Gabriel jetzt die Bodenerosion und der akute Wassermangel sein.
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25. August 2007
Feuer bisher nie dagewesenen Ausmaßes haben Griechenland in einen Schockzustand versetzt. Vor allem im Süden ist die Lage kaum mehr überschaubar. Menschen, die mit Autos fliehen wollten, wurden von den Feuerwalzen eingeholt und starben in ihren Fahrzeugen. Ganze Dörfer sind ein Raub der Flammen geworden. Über 50 Todesopfer haben die mehr als 170 Brände bislang gefordert. Angesichts der sich zuspitzenden Lage wurde vom griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis der Notstand über das ganze Land ausgerufen und eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.
Seit Freitag kämpfen Militär, Feuerwehr und Freiwillige gegen die Feuer, die auf der Peloponnes ausgebrochen waren und bereits Athen erreicht haben. Aus eigener Kraft ist es dem Land nicht mehr möglich, der Flammen Herr zu werden. Der Bitte um Hilfe an die Partnerstaaten der EU wurde umgehend nachgekommen. Aus mehreren Ländern werden Löschflugzeuge und -hubschrauber geschickt, auch Deutschland ist mit drei speziell für Großbrände konzipierten Hubschraubern aktiv an der Hilfe beteiligt.
Als besonders problematisch erweist sich der Wind beim Kampf gegen das Feuer, der mit seinen Sturmböen die Brände immer wieder von neuem anfacht und den Einsatz der Flugzeuge behindert. Einzelne Flammenwände erreichen eine Höhe von bis zu 50 Meter. „Apokalyptische Bilder“, spielen sich ab, die nicht gerade dadurch erleichtert werden, dass die Chefs von Feuerwehr und Zivilschutz sich – wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt – nicht grün sind. Ob sich die Lage entspannt, wenn laut Aussage von Meteorologen ab Samstagabend die Winde etwas nachlassen, kann nur schwer eingeschätzt werden. Schon jetzt sind tausende Hektar Wald verbrannt. Sicher sind sich die Behörden allerdings, dass viele der Feuer auf Brandstiftung zurückzuführen sind.
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20. August 2007
Touristen, die sich für die Geschichte und Kultur des Landes interessieren, haben auf der Peloponnes in Griechenland reichlich Anschauungsmaterial. Die im Süden gelegene Halbinsel ist bekannt für ihre antiken Stätten und Bauwerke, angefangen bei Olympia und Mykene, über Sparta und Mistras bis hin zur Franchthi-Höhle, die durch die prähistorischen Funde aus der Zeit um 15.000 vor Christus Berühmtheit erlangte.
Verkehrstechnisch ist die Peloponnes in Griechenland sehr gut erschlossen und damit hervorragend zu erreichen. Mehrere Brücken sorgen für die Verbindung mit dem Festland, hinzu kommt das Schmalspurbahnnetz. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, freut sich über die Autobahnen und Schnellstraßen, mit denen sich die Peloponnes hervorragend erschließen lässt. Leichter ist es natürlich mit dem Flugzeug. Angesteuert werden die Flughäfen in Patras und Kalamanta.
Insel oder Halbinsel, das ist eine der Fragen, wenn es um die Peloponnes in Griechenland geht. Die offizielle Antwort lautet Halbinsel. Die 6,3 Kilometer breite Landenge, der Isthmos von Korinth, wird zwar durch den 1893 erbauten Kanal von Korinth unterbrochen. Da es sich um ein künstliches Bauwerk handelt, reicht es nicht, um den Status als Insel zu erhalten.
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