Die Meteora Klöster in Griechenland
Kalambaka nennt sich die Stadt, über die sich Tag für die Tag die Schatten der Meteora Felsen legen. Sie ragen wie Nadeln in den Himmel und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thessalien. Denn oben auf den Felsen haben sich schon im 10. Jahrhundert die Meteora Klöster etabliert, die sich zum Teil bis heute gehalten haben und schon bei James Bond eine gewichtige Rolle spielten, ohne Einverständnis der Mönche.
24 Meteora Klöster gab es im Spätmittelalter. Zu dieser Zeit zogen sich auch Eremiten in den Spalten der Felsen zurück. Von vielen der Bauten sind inzwischen nicht einmal mehr die Grundmauern zu sehen. Sie sind Geschichte. Sechs Klöster sind derzeit noch bewohnt. Von außen mögen sie karg wirken und sich der Landschaft angepasst haben. Dafür bergen sie im Inneren wahre Schätze, die hier seit dem Mittelalter aufbewahrt werden.
Touristen, die sich die Meteora Klöster in Griechenland ansehen wollen, müssen gut zu Fuß sein. Steintreppen führen hinauf auf die Felsen und haben die alten Strickleitern und Körbe mit Winden ersetzt. Man sollte sich allerdings nicht erschrecken. Gerade im Sommer sind die Klöster, in denen auch für Besucher strikte Kleiderordnungen gelten – lange Hose und Röcken sind Vorschrift, die Schultern müssen bedeckt sein –, schlichtweg überlaufen.














