Umzug an der Akropolis
Griechenland Urlauber, die sich die Akropolis in Athen samt ihrer Kunstschätze ansehen wollen, werden in den nächsten Wochen und Monaten auf eine Baustelle treffen, an der Kräne das Sagen haben. Das alte Museum hat ausgedient und wird durch das neue am Fuße der antiken Stadtfestung ersetzt. Dafür müssen sämtliche Skulpturen und anderen Kunstgegenstände aus vergangener Zeit mit viel Vorsicht nach unten transportiert werden.
Das Vorhaben kostet rund 1,6 Millionen Euro und ist nicht unumstritten. Die Kunstwerke von der Akropolis, dem Zeichen der antiken griechischen Zivilisation, sind unersetzbar. Daran ändert auch eine Versicherungssumme von 400 Millionen Euro nichts. Insgesamt müssen die Handwerker und Archäologen mehr als 300 Statuen und Skulpturen für den Transport vorbereiten. Den Anfang machte am Sonntag das Parthenonfries.
300 Höhenmeter müssen von der Akropolis bis zum neuen Museum, das von Bernd Tschumi aus der Schweiz konzipiert wurde, überwunden werden. Obwohl der Wind am Wochenende nur leicht wehte, dauerte es eineinhalb Stunden, bis das Flachrelief sein Ziel erreichte. Der Umzug gilt als kompliziert und heikel. Für Touristen heißt das, sie müssen sich ein wenig gedulden, bis sie alle Kunstschätze wieder besichtigen können.














