Griechische Mythologie - Medusa
Die Medusa ist den meisten als eine der drei Gorgonen – die einzige, die sterblich war – bekannt. Dabei gibt es in der griechischen Mythologie noch eine zweite Medusa, die als Hespiride, eine der hell singenden Töchter, über die goldenen Äpfel wachte. Interessanter ist sicherlich die Geschichte der Gorgone Medusa. Sie wurde nicht nur in Gemälden, etwa von Peter Paul Rubens, festgehalten, sondern diente auch als Vorlage zu einem Oratorium und einem Theaterstück mit dem Titel „Das Floss der Medusa“.
Im Mythos war Medusa anfangs eine Schönheit. Dabei wäre es auch geblieben, hätte sie sich nicht mit Poseidon eingelassen und sich den Zorn der Pallas Athene zugezogen. Sie verwandelte Medusa in das Wesen, als das sie bekannt ist: ein Ungeheuer. Berüchtigt war sie vor allem für ihre Schlangenhaare und ihren Blick. Wer die Gorgone sah, erstarrte ob des grausigen Anblicks der geflügelten Frau mit dem Schuppenpanzer und den züngelnden Schlangen sofort zu Stein.
Niemand überlebte es, der Medusa zu begegnen. Ohne Hilfe von Pallas Athene, Hermes und den Nymphen, die ihm einen Schild, geflügelte Schuhe und eine Tarnkappe überließen, wäre auch Perseus gescheitert. Er schaffte es, die Medusa zu enthaupten. Dieser grausame Akt brachte Pegasos und Chrysaor zutage, die dem Körper der Gorgone entsprangen.














