Griechischer Wein wird knapp
Die Wettereskapaden machen nicht nur den Menschen zu schaffen. Der Wechsel von Gluthitze, Orkanböen und sinnflutartigen Regenfällen wirkt sich auch auf die Pflanzenwelt aus. Besonders bei Kulturpflanzen wie dem Wein, der das ganze Jahr über einer sorgsamen Pflege bedarf, macht sich das Wetter nachteilig bemerkbar. Denn: Griechischer Wein dürfte in diesem Jahr fast schon Mangelware sein.
Mit diesem Problem stehen die griechischen Winzer nicht alleine dar. Auch in Italien haben die Reben den Wechsel von heiß und feucht nicht besonders gut vertragen. Fünf Millionen Hektoliter weniger werden prognostiziert. In Griechenland gehen die Schätzungen von einem Rückgang der Produktion um bis zu zehn Prozent im Vergleich zum vorigen Jahr aus.
Die Extreme beim Klima in Griechenland, das erst unter zwei Monaten enormer Hitze litt, dann mit Überschwemmungen leben musste und demnächst wieder von einer Phase hoher Temperaturen ausgeht, haben die Saison für den Wein komplett verschoben. Ein Monat eher werden die Reben bereits geerntet, sehr zur Freude der Weinkenner, die es kaum erwarten können, die neuen Tropfen zu kosten. Sie sollten nur zurückhaltend sein angesichts der deutlich geringeren Menge.














