Die Agora in Athen
Scherbenfunde belegen, dass die Agora bei Athen schon in der Jungsteinzeit besiedelt war. Ihre geschichtswissenschaftliche Bedeutung erlangte die Agora allerdings erst wesentlich später. Denn der Marktplatz, so die Übersetzung des Begriffes, diente im 5. Jahrhundert vor Christus als Versammlungsort und stellt damit einen wichtigen Punkt in der Geschichte der attischen Demokratie dar.
Die antike Agora in Athen, nicht weit von der Akropolis entfernt, gehört heute zu den vielen touristischen Zielen rund um die griechische Hauptstadt. Im Sommer kann das Areal täglich von 8 bis 19.30 Uhr gegen Eintritt besucht werden. Günstiger fährt man, wenn man sich für eines der Kombitickets entscheidet, mit dem neben der antiken Agora unter anderem auch die Akropolis und die römische Agora besichtigt werden können.
Zu entdecken gibt es eine Vielzahl von Bauwerken, teils aus römischer Zeit. Erschlossen wird das Gebiet am einfachsten über die Panathenaia-Straße. Sie war früher einer der Hauptverbindungswege, auf dem auch sportliche Wettkämpfe ausgetragen wurden. Über sie erreicht man unter anderem das Hephaisteion, den Zwölfgötter-Altar, den Ares-Tempel, viele Säulenhallen wie die Stoa des Zeus Eleutherios, die Brunnenhäuser und den Gerichtshof.














