Das Olympiastadion von Athen als Teil eines gigantischen Komplexes
Das Olympiastadion in Athen ist nur ein Teil des gesamten Olympiakomplexes, der nordöstlich der griechischen Hauptstadt errichtet wurde. Insgesamt sind es fünf Wettkampfstätten, die für die Olympischen Sommerspiele 2004 neu gebaut oder aber modernisiert wurden.
Spyridon Louis, der 1896 beim ersten olympischen Marathonlauf der Moderne als Sieger hervorging, gab dem Olympiastadion in Athen seinen Namen. Bereits 1980 wurde mit den Bauarbeiten angefangen, die rund zwei Jahre dauerten. Im Zuge der Modernisierung erhielt es kurz vor den Sommerspielen auch ein 17.000 Tonnen schweres Glasdach, das eine Fläche von 25.000 Quadratmetern hat und fast 95 Prozent der über 70.000 Sitzplätze abdeckt. Es ist das größte Glasdach der Welt. Während der Wettkämpfe wurde das Stadion für die Eröffnungs- und Schlussfeier, Leichtathletik und Fußball genutzt.
Neben dem Olympiastadion von Athen besteht der Komplex aus dem 1991 erbauten Wassersportzentrum, in dem Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball möglich sind, der 1995 erbauten Olympiahalle, in der rund 17.000 Zuschauer Platz finden, dem ganz dem Radsport gewidmeten Velodrom und dem Tenniszentrum.














