Misstrauensvotum gegen Premierminister gescheitert
In der vergangenen Nacht ging es im griechischen Parlament recht lebhaft zu. Gegenstand der Diskussion war der Misstrauensantrag gegen Premierminister Kostas Karamanlis. Er konnte sich am frühen Morgen freuen, ging er doch als Gewinner aus der Debatte hervor
Von den 300 Abgeordneten stimmten 164 gegen den Antrag, den Giorgos Papandreou von der oppositionellen Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok) eingebracht hatte. 122 waren für den Misstrauensantrag. Gar nicht erst erschienen waren 14 Abgeordnete. Das Ergebnis erklären Beobachter mit der absoluten Mehrheit der Nea Dimokratia (ND), der regierenden bürgerlichen Partei in Griechenland. Sie liegt auch bei den Wählern vorne, wenn auch nur mit drei Prozentpunkten.
Die Unfähigkeit des Premierministers war eines der Argumente des Antragstellers. Er warf Karamanlis vor, gefährlich für das Land zu sein. Nur Wahlen könnten jetzt noch aus der Misere führen. Die Reaktion von Kostas Karamanlis war nicht minder gefühlsbetont. Der Antrag solle lediglich von Problemen innerhalb der Pasok ablenken.














